• Benjamin Lehmann

IKTS sagt DANKE #fckcorona #oneteam

Wir bedanken uns bei unseren Reiseleiterinnen & Reiseleitern, bei unseren Kunden & Partnern! Thanks!

Ben Lehmann | CEO | International Kernow Travel Services Ltd, London


An unsere Partnerguides haben wir bereits umfangreiches Material verschickt. Wir werden dieses Material ständig aktualisieren. Anträge und Begleitmaterial stellen wir dann auch per Mail zur Verfügung.


Nothilfen in Deutschland | Stand 19.03.2020


Steuerstundungen & Herabstufung der Krankenkassenbeiträge


Die Regierung ermöglich ab sofort aktuell fällige Steuern in Raten zahlen oder zu stunden.

Das betrifft auch Steuervorauszahlungen.


Wichtig ist die sachliche Darlegung der persönlichen Stundungsgründe und die Stundung muss muss schriftlich beim Finanzamt beantragt werden: formloses Schreiben, 
manche Finanzämter haben Vordrucke.


Grundsätzlich gibt es im ersten Schritt Erleichterung bei folgende Steuerarten:

  • Herabsetzung oder Aussetzung laufender Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. 
Körperschaftsteuer Zahlungen 


  • Stundung fälliger Steuerzahlungen 


  • Erlass von Säumniszuschlägen 


  • Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen bis 31.12.2020 



Freiwillig Versicherte sollten sich sofort auf den Mindestbeitrag herunterstufen lassen.

Aktuell wird diskutiert die Beitragszahlungen für 2-3 Monate komplett auszusetzen.


Staatliche Hilfen


Das Bundesfinanzministerium und das Bundeswirtschaftsministerium haben ein umfassendes Maßnahmenpaket für Unternehmen beschlossen. Dieser “Schutzschild” ruht auf vier Säulen:


Erleichterung der Kurzarbeit. Gibt es nicht mehr genug Arbeit für eure Angestellten, könnt ihr nun eher Kurzarbeitergeld beantragen. Bislang ging das nur, wenn ein Drittel eurer Mitarbeiter nichts mehr zu hatte. Nun reichen bereits 10 % für den staatlichen Zuschuss.


Mehr Flexibilität bei Steuern. Beispielsweise können Steuerzahlungen aufgeschoben und Vorauszahlungen reduziert werden. Auch wird bis zum 31. Dezember 2020 auf Vollstreckungsmaßnahmen verzichtet.


Hilfspaket in Milliardenhöhe. Im Zentrum dieses Pakets steht eine Stärkung der KfW-Bank und der Landesförderinstitute. Diese sollen Unternehmen aller Größen mit zusätzlichen Förderungen unter die Arme greifen. Kleinstunternehmer und Freiberufler sind ausdrücklich eingeschlossen.


Stärkung des europäischen Zusammenhalts. Europäische Maßnahmen wie beispielsweise eine “Corona Response Initiative” in Höhe von 25 Milliarden Euro sollen bald folgen.



Grundsicherung für Selbstständige erhalten


Ihr habt zwar Aufträge, doch euer Einkommen reicht einfach nicht zum Leben? Dann könnt ihr Grundsicherung beantragen – auch bekannt als Arbeitslosengeld II bzw. Hartz IV.

Die Höhe wird individuell berechnet und hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Daher können wir euch keine unkomplizierte Auskunft zur Berechnung geben. Am besten sprecht ihr dazu direkt mit eurem Kundenberater bei der Agentur.


Arbeitslosenversicherung für Selbstständige


Falls ihr euch als Selbstständiger (in den ersten drei Monaten eurer Selbstständigkeit) gegen Arbeitslosigkeit bei der Agentur für Arbeit versichert habt, bekommt ihr nun selbstverständlich auch Arbeitslosengeld.


Wichtig: Meldet ihr euch arbeitslos, dürft ihr abgesehen von einer Nebentätigkeit nicht arbeiten – selbst wenn wieder Aufträge vorhanden sind. Gibt es wieder etwas zu tun, müsst ihr die Arbeitslosigkeit beenden und bekommt somit auch kein Arbeitslosengeld mehr.



Ihr seid selbst erkrankt oder in Quarantäne?


Hier gilt das Infektionsschutzgesetz als rechtliche Grundlage:

  • Bei angeordneter/offizieller Quarantäne finanzielle Entschädigung, beim Gesundheitsamt persönlich direkt beantragen (bemisst sich am letzten Jahreseinkommen; nach sechs Wochen sinkt die Höhe auf gesetzliches Krankengeld)

  • Evtl. bei Erkrankung Anspruch auf Krankengeld 
„(1) Wer auf Grund dieses Gesetzes als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder als sonstiger Träger von Krankheitserregern im Sinne von § 31 Satz 2 Verboten in der Ausübung seiner bisherigen Erwerbstätigkeit unterliegt oder unterworfen wird und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, erhält eine Entschädigung in Geld. Das Gleiche gilt für Personen, die als Ausscheider oder Ansteckungsverdächtige abgesondert wurden oder werden, bei Ausscheidern jedoch nur, wenn sie andere Schutzmaßnahmen nicht befolgen können. 
(2) Die Entschädigung bemisst sich nach dem Verdienstausfall. Für die ersten sechs Wochen wird sie in Höhe des Verdienstausfalls gewährt. Vom Beginn der siebenten Woche an wird sie in Höhe des Krankengeldes nach § 47 Abs. 1 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch gewährt, soweit der Verdienstausfall die für die gesetzliche Krankenversicherungspflicht maßgebende Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht übersteigt. 
(3) Als Verdienstausfall gilt das Arbeitsentgelt (§ 14 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch), das dem Arbeitnehmer bei der für ihn maßgebenden regelmäßigen Arbeitszeit nach Abzug der Steuern und der Beiträge zur Sozialversicherung und zur Arbeitsförderung oder entsprechenden Aufwendungen zur sozialen Sicherung in angemessenem Umfang zusteht (Netto-Arbeitsentgelt). (...) Verbleibt dem Arbeitnehmer nach Einstellung der verbotenen Tätigkeit oder bei Absonderung ein Teil des bisherigen Arbeitsentgelts, so gilt als Verdienstausfall der Unterschiedsbetrag zwischen dem in Satz 1 genannten Netto-Arbeitsentgelt und dem in dem auf die Einstellung der verbotenen Tätigkeit oder der Absonderung folgenden Kalendermonat erzielten Netto-Arbeitsentgelt aus dem bisherigen Arbeitsverhältnis. Die Sätze 1 und 3 gelten für die Berechnung des Verdienstausfalls bei den in Heimarbeit Beschäftigten und bei Selbständigen entsprechend mit der Maßgabe, dass bei den in Heimarbeit Beschäftigten das im Durchschnitt des letzten Jahres vor Einstellung der verbotenen Tätigkeit oder vor der Absonderung verdiente monatliche Arbeitsentgelt und bei Selbständigen ein Zwölftel des Arbeitseinkommens (§ 15 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch) aus der entschädigungspflichtigen Tätigkeit zugrunde zu legen ist. 
(4) Bei einer Existenzgefährdung können den Entschädigungsberechtigten die während der Verdienstausfallzeiten entstehenden Mehraufwendungen auf Antrag in angemessenem Umfang von der zuständigen Behörde erstattet werden. Selbständige, deren Betrieb oder Praxis während der Dauer einer Maßnahme nach Absatz 1 ruht, erhalten neben der Entschädigung nach den Absätzen 2 und 3 auf Antrag von der zuständigen Behörde Ersatz der in dieser Zeit weiterlaufenden nicht gedeckten Betriebsausgaben in angemessenem Umfang.“ 
https://www.vgsd.de/corona-virus-auch-selbststaendige-und-freiberufler-werden-bei-quarantaene- entschaedigt/ 



Und in Großbritannien?


Hier beginnen die Maßnahmen gerade in die Umsetzung zu gehen, die aktuellsten Informationen findet man hier:


https://www.gov.uk/government/publications/guidance-to-employers-and-businesses-about-covid-19/covid-19-support-for-businesses





  •  Einfacherer Zugang zu UC (Universal Credit)
→ Schwellen für den Anspruch sind heruntergesetzt worden
→ Vorauszahlungen werden direkt ausgegeben, ohne große bürokratische Hindernisse → Aufschub zur Rückzahlung 


  • ‘Time to Pay’ – Vereinbarungen werden von HMRC angeboten → damit Steuerentlastungen
→ Steuererklärung deadline nach hinten verschoben 


  • Employment and Support Allowance (quasi ‘Krankengeld’ für Selbstständige) werden von Tag 1 ausgezahlt 


  • £ 1,5 Milliarden von britischer Regierung ausgeschüttet für ‘Coronavirus Interruption Loan’

  • £ 500 Millionen für Local Authorities, dass Zahlungen getätigt werden können

  • Bürokratische Hindernisse werden verkleinert 
Infobroschüren der britischen Regierung: 





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